Bundesparteitag der LINKEN bleibt die notwendigen Antworten schuldig

Erklärung des Bundessprecher*innenrates der AKL zum Bundesparteitag 2022 der LINKEN

Vor dem LINKE-Parteitag waren sich viele einig, dass die Partei DIE LINKE in der tiefsten Krise ihrer 15jährigen Geschichte steckt. Die Wähler*innen kehren der Partei in Scharen den Rücken, viele Mitglieder verlassen die Partei und ihre Außendarstellung wirkt beliebig. DIE LINKE ist als politische Alternative scheinbar überflüssig.

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Für eine verbindliche Personalbemessung und Entlastung in Krankenhäusern! Für eine bessere Versorgung der Patient*innen!

An die Streikenden Kolleginnen und Kollegen in den Unikliniken in NRW

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Wir sind beeindruckt, dass Ihr nun seit dem 4. Mai streikt und weiter kampfbereit seid.

Wir sind empört über die Landesregierung und die Vorstände der Unikliniken, die nicht bereit sind Eure berechtigten Forderungen zu erfüllen.

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KLEINE ÜBERSETZUNGSHILFE

von Thies Gleiss

Der in der LINKEN kursierende Aufruf „Für eine populäre Linke“ wird gleichermaßen gelobt wie kritisiert, dass er so schön altbekannte Textbausteine zusammenführt und so liebevoll unkonkret sich und die Leser:innenschaft umschlingt. Die einen fühlen sich gepinselt, die anderen geschmeichelt.
Soll angesichts dieser Langweiligkeit zur Tagesordnung übergegangen werden?
Ich würde raten: Lieber nicht.

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Bericht zur Videokonferenz des Parteivorstandes der LINKEN vom 21/22.05.2022

Von Thies Gleiss, Mitglied des Bundessprecher*innenrates der Antikapitalistischen Linken im Parteivorstand

Nach den Wahlschlappen, vor dem Parteitag

Am 21. und 22 Mai 2022, tagte der Parteivorstand der LINKEN als Videokonferenz.

An der Sitzung nahmen bis zu 25 der 44 gewählten PV-Mitglieder teil. Am zweiten Tag war der PV wegen zu geringer Teilnahme nicht beschlussfähig.

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Ursachen der Niederlage bearbeiten

Erklärung des LSPR der AKL NRW zum Ergebnis der Landtagswahl 2022

DIE LINKE. NRW hat bei der Landtagswahl am 15. Mai 2022 eine schwere Niederlage hinnehmen müssen, die nahezu einem Debakel gleicht. Das Ergebnis von 2,1 % liegt noch unter dem Wahlergebnis der seinerzeit gerade gegründeten WASG im Mai 2005 (2,2 %). Es wurden 2,85 % der Wählerstimmen im Verhältnis zur Landtagswahl 2017 verloren und damit nur noch knapp 43 % des Wahlergebnisses von 2017 erreicht. Der Blick auf die tatsächlichen Stimmen ist noch ernüchternder: 2017 erhielt DIE LINKE.NRW ca. 416.000 Stimmen, 2022 waren es nur noch ca. 146.000. Das ist ein Einbruch um 65%. Nach dem Jahr 2000 war die Zustimmung zu linker Politik in NRW nie geringer als jetzt.

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