Radikale Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich

Der Kampf um die Arbeitszeit und die Höhe der Einkommen hat den Kapitalismus immer geprägt. Auch heute wird darum die wichtigste gesellschaftliche Auseinandersetzung stattfinden, bei der die Linke ohne Abstriche auf die Seite der Lohnabhängigen stehen muss. Mit der Forderung nach radikaler Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich werden wir uns vor allem in der gewerkschaftlichen Diskussion, aber auch in der Diskussion um das Grundeinkommen und die laufende Kampagne zum Mindestlohn einbringen. Arbeitszeit, soziale Sicherung und Mindestlohn sind drei Punkte, die in einem gemeinsamen Kontext thematisiert werden müssen.

In diesem Zusammenhang sollte eine grundsätzliche Diskussion über Ausbeutungsmechanismen im realen Kapitalismus und möglicher Alternativen geführt werden. Dabei sollten weitere Forderungen zur Stärkung der Gewerkschaften, wie das Recht auf Generalstreik, aufgegriffen und in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung stark gemacht werden.



Aufruf "Für eine antikapitalistische Linke"

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ErstunterzeichnerInnen:

  • Sahra Wagenknecht (MdEP, Parteivorstand Linkspartei.PDS)
  • Ulla Jelpke (MdB)
  • Thies Gleiss (Bundesvorstand WASG)
  • Sabine Lösing (Gründungsmitglied und Mitglied im Länderrat der WASG)
  • Tobias Pflüger (MdEP, parteilos)
  • Nele Hirsch (MdB, Linkspartei.PDS)

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