Liebe Kolleginnen und Kollegen,
vielen Dank für eure Kraft und euren Mut für einen Tarifvertrag und für gute Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Ihr verdient Anerkennung und Wertschätzung für euren Kampf, der auch ein Kampf für eine gute öffentliche Gesundheitsversorgung ist. Die soll an dem Wohl der Patienten orientiert sein und nicht an dem Wohl der privaten Investoren wie Dussmann, VAMED und Hellmann.
Wir fordern den Berliner Senat auf, die arbeitende Berliner Bevölkerung und die Patientinnen und Patienten zu schützen. Es kann nicht sein, dass es in einem öffentlichen Krankenhaus keinen Tarifvertrag gibt. Wir solidarisieren uns mit euren wochen- und monatelangem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen.
Euer Streik ist die richtige Antwort
• auf schlechte Arbeitsbedingungen,
• auf eine schlechte Gesundheitsversorgung,
• gegen die Verursacher der Krise, die Profitgier der Spekulanten und einer Politik, die die Verursacher immer rettet.
Es kann nicht sein, dass Milliarden zur Rettung der Banken ausgegeben werden, aber die Arbeitsbedingungen im Krankenhaus immer schlechter werden und die Beschäftigten die Zeche zahlen müssen.
Europaweit kämpfen Arbeiterinnen und Arbeiter dagegen, dass sie für die Krise zahlen müssen. Wir brauchen Solidarität hier in Berlin, bundesweit und International.
