Wie den Verlautbarungen zu entnehmen ist, wird M. Linke als Begründungen für den Ausschlussantrag ein die Partei schädigendes Verhalten im Zusammenhang mit ihrer Verweigerung des Gedenkens der Mauertoten vorgeworfen.
Eine Ausschlussforderung, wie sie hier in Rede steht, ist keine angemessene Form politischer Auseinandersetzung. Im Gegenteil, sie verhindert eine solche, indem sie die Geschehnisse auf die Ebene von Satzungsfragen und Formalitäten zieht.
Ganz bewusst stellen wir in diesem Zusammenhang nicht auf Äußerungen anderer Parteimitglieder in der Vergangenheit ab, die möglicherweise nicht dazu beigetragen haben, das Ansehen und den Wähler/innen Zuspruch der Partei DIE LINKE zu mehren.
Den Landesvorstand fordern wir auf, dafür Sorge zu tragen, dass innerparteiliche, demokratische Prinzipien eingehalten werden und der Landesverband mit dem Ziel der Stärkung durch Geschlossenheit geführt wird. Wir fordern die Besinnung auf einen politisch kulturvollen Umgang! In diesem Zusammenhang verweisen wir nochmals auf die Fair Play Kriterien für den innerparteilichen Umgang miteinander, die auf der letzten Basiskonferenz beraten wurden.
Eine einseitige Geschichtsbetrachtung, die historische Fakten negiert, lehnen wir ab, da diese weder wissenschaftlich noch politisch seriös sein kann.
