22.09.2010

Mindestlöhne in Europa

Worum es beim Zoff in der LINKEN Delegation im EP im Kern geht

Im EU-Wahlprogramm fordert DIE LINKE zum Thema Mindestlohn eindeutig:
„DIE LINKE. unterstützt die Forderung des Europäischen Parlaments, dass die EU eine Zielvorgabe zum Niveau von Mindestlöhnen in Höhe von mindestens 60 Prozent des nationalen Durchschnittslohns vereinbart, um Armut trotz Erwerbsarbeit zu verhindern.“
Anstelle dieser Forderung mit Orientierung am DurchschnittsLOHN wird von einzelnen linken Abgeordneten eine Orientierung am DurchschnittsEINKOMMEN propagiert. Was auf den ersten Blick für den Laien nur ein kleiner begrifflicher Unterschied ist, hat erhebliche Konsequenzen für Höhe und Substanz des resultierenden Mindestlohns.

Hierzu in der Anlage ein kurzes Briefing.

Download-Dokumente:




Aufruf "Für eine antikapitalistische Linke"

Den Aufruf unterschreiben

ErstunterzeichnerInnen:

  • Sahra Wagenknecht (MdEP, Parteivorstand Linkspartei.PDS)
  • Ulla Jelpke (MdB)
  • Thies Gleiss (Bundesvorstand WASG)
  • Sabine Lösing (Gründungsmitglied und Mitglied im Länderrat der WASG)
  • Tobias Pflüger (MdEP, parteilos)
  • Nele Hirsch (MdB, Linkspartei.PDS)

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