Vor drei Tagen haben wir gemeinsam mit 17 weiteren
Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern aus dem
Europäischen Parlament, dem Bundestag und den Landtagen den
Aufruf „Für eine antikapitalistische Linke“ der
Öffentlichkeit vorgestellt. Die ausgesprochen positive und
breite Resonanz sowohl aus der Linkspartei als auch der WASG, die
wir bis heute erfahren haben, hat uns in der Ansicht bestärkt,
dass die formulierten Thesen in ihrer Grundrichtung eine einigende
Basis für den Parteibildungsprozess und die
strategisch-programmatische Orientierung der neuen Partei der
Linken sein können.
Wir haben in dieser kurzen Zeit weit über 100 zusätzliche
Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen. Prominente
Mitglieder aus beiden Parteien sind als Erstunterzeichnerinnen und
Erstunterzeichner unseres Aufrufes hinzugekommen. Zu nennen sind
hier insbesondere Sabine Lösing, Mitglied des
geschäftsführenden Bundesvorstandes der WASG, Thies
Gleiss vom WASG-Bundesvorstand, die LandessprecherInnen der WASG
aus Nordrhein-Westfalen, Katharina Schwabedissen und Wolfgang
Zimmermann, sowie weitere Mitglieder aus Landesvorständen und
Landtagen beider Parteien.
Dieser positive Anfang ermutigt uns, darum zu kämpfen, dass
der Kreis der Unterstützerinnen und Unterstützer noch
erheblich größer wird. Gemeinsam wollen wir darum
ringen, dass das eingeforderte antikapitalistische Profil und die
genannten Mindestbedingungen für Koalitionen in einem
künftigen Parteiprogramm der neuen Linken verankert werden und
die Strategie und Alltagspolitik der neuen Partei
prägen.
Die vollständige UnterzeichnerInnenliste sowie den Volltext
des Aufrufes „Für eine antikapitalistische Linke“
finden Sie auf http://www.antikapitalistische-linke.de
Berlin / Brüssel, 31. März 2006
